Investoren gesucht − PeoplePlanetProfit im Förderprogramm INVEST des BMWi

Das Förderprogramm INVEST motiviert private Kapitalgeber − insbesondere Business Angels − durch Anreize, in junge innovative Unternehmen zu investieren. Die Zusage zur Förderfähigkeit vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ermöglicht auch PeoplePlanetProfit privates Wagniskapitel von Investoren zu erhalten.

Vorteile für Investoren:

  • Bei einer Beteiligung von mindestens 10.000 Euro an einem Start-up erhalten Business Angels mit dem Erwerbszuschuss 20 Prozent ihrer Investition steuerfrei erstattet.
  • Zudem erhält der Kapitalgeber eine pauschale Steuerkompensation i.H.v. 25 Prozent des Gewinns, der aus der Veräußerung seiner mit dem Erwerbszuschuss geförderten Anteile erzielt wurde.

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Patrick Wortner – Erster registrierter ASI-Experte in Deutschland

Die Aluminium Stewardship Initiative (ASI) ist eine globale, gemeinnützige Organisation zur Festlegung und Zertifizierung von Standards für die Aluminium-Wertschöpfungskette. Sie ist als Zusammenschluss von Produzenten, Anwendern und Stakeholdern der Aluminium-Wertschöpfungskette entstanden, die das Ziel haben, den Beitrag von Aluminium zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu maximieren.

Patrick Wortner ist seit Mitte Dezember 2017 registrierter ASI-Experte und damit berechtigt, Unternehmen nach den ASI-Normen für die Aluminium-Wertschöpfungskette zu beraten.

Registrierte Spezialisten können auf zwei Wegen beauftragt werden: Entweder von einem Mitglied (oder einer Organisation), welches die Entwicklung und/oder Implementierung der Systeme und Prozesse unterstützt, die von den ASI-Standards gefordert werden oder von einem Audit-Team, das den leitenden Auditor und die einzelnen Auditoren hinsichtlich der Planung, Durchführung und/oder Folgeaktivitäten für ein ASI-Zertifizierungsaudit berät.

PeoplePlanetProfit ist jetzt für private Investoren „Förderfähig“

PeoplePlanetProfit hat die Zusage vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zur Förderfähigkeit erhalten. Damit können private Investoren Wagniskapital einbringen. Zusätzlich zum Erwerbszuschuss kann später die Steuer, die auf einen Veräußerungsgewinn entfällt, pauschal mit dem Exitzuschuss kompensiert werden. Bei einem Exitzuschuss erhält der Investor eine pauschale Steuerkompensation in Höhe von 25 Prozent des Gewinns, der aus der Veräußerung seiner mit dem Erwerbszuschuss geförderten Anteile erzielt wurde. Der Exitzuschuss ist auf 80 Prozent des Investitionsbetrages der INVEST-Anteile begrenzt. Den Exitzuschuss erhalten nur natürliche Personen.

Cloudbasierte Wartung spart Zeit und erhöht die Zuverlässigkeit

17.03.2017 Wartung und Instandhaltung gehören zu den Kernaufgaben jedes Betriebes. Angefangen von der Heizungsanlage, Feuerlöscher, über Leitern, Kräne und der allgemeinen Prüfung elektrischer Anlagen bis hin zu Produktionsanlagen – bei allen diesen Komponenten müssen Betreiber regelmäßig Wartungen durchführen. Dabei sind die Wartungsintervalle oftmals unterschiedlich, die Zuständigkeiten unklar und die Dokumentation mangelhaft.

Entscheider-Facts für Betreiber

  • Unterlassene Wartungen und Überprüfungen können bei anspruchsvollen Prozessbedingungen nicht nur teuer, sondern auch gefährlich werden. Das Verletzen von Betriebspflichten und Auflagen kann schnell zu Ordnungswidrigkeiten und stärkeren Kontrollen führen.
  • Das vorgestellte cloudbasierte System ermöglicht die Organisation dutzender Wartungs- und Instandhaltungsverträge sowie zahlreicher behördlicher Berichtspflichten.
  • Neben der Rechtssicherheit profitieren Betreiber auch von einer erhöhten Prozesssicherheit.

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Daten von cloudbasierten Systemen sind auf Servern, die den Standard ISO 27001 erfüllen, sicher.
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Wie der Betreiber einer Luftzerlegungsanlage können Unternehmen von cloudbasiertem Instandhaltungsmanagement profitieren. Bild: TyczkaAir

Wie der Betreiber einer Luftzerlegungsanlage können Unternehmen von cloudbasiertem Instandhaltungsmanagement profitieren.
Bild: TyczkaAir

Das Wartungsmodul ermöglicht den schnellen Überblick über alle anstehenden Arbeiten. Bild: People Planet Profit

Das Wartungsmodul ermöglicht den schnellen Überblick über alle anstehenden Arbeiten.
Bild: People Planet Profit

Außerdem bestehen Wartungsverträge mit verschiedenen Firmen und Dienstleistern, deren Laufzeiten und Konditionen oft nicht eindeutig definiert sind. Hierbei einen Überblick zu behalten, stellt sich bisweilen als schwierig heraus. Spätestens bei wiederkehrenden und behördlich angeordneten außerordentlichen Prüfungen ist ein zuverlässiges Wartungs- und Instandhaltungsmanagement für Betreiber unverzichtbar.

Möglichkeiten und Herausforderungen

Die Digitalisierung, welche mittlerweile in jeder Branche Einzug hält, bietet eine Möglichkeit, Wartungsverträge effizient zu managen. Über sogenannte Cloud-Anwendungen – Systeme und Software, auf die der Anwender weltweit zugreifen kann, ohne sie selbst installieren zu müssen – können Wartungstechniker ihre Daten auf allen gängigen Endgeräten einsehen und automatisiert verwalten. Bei diesen cloudbasierten Systemen liegen die Daten im weltweiten Netz; weshalb es wichtig ist, besonders auf die Sicherheit der Daten zu achten. Einen sehr hohen Standard stellt dabei eine Zertifizierung des Serverproviders nach ISO 27001 zur IT-Sicherheit dar. Diese Norm fordert Prozesse zur Wartung der Server, dem Betrieb oder auch zum Management.

Anforderungen im Bereich Wartung und Instandhaltung

Ein Fallbeispiel soll hier exemplarisch zeigen, welche Möglichkeiten die cloudbasierte Wartung Anwendern ermöglicht: Die Firma Tyczka Air Austria setzt zur Wartung einer Luftzerlegungsanlage, ihres Fuhrparks und des Facility-Managements auf ein smartes System von People Planet Profit – dem Wartungsmodul Lean Maintenance. Bei Tyczka liegen die Herausforderungen darin, dass das Unternehmen komplexe Maschinen- und Anlagenteile sowie sensible Prozess- und Produktanalytik streng nach Vorgaben des Herstellers warten muss; wiederkehrende Überwachungsberichte und Untersuchungen pünktlich an Behörden und Ämter übermitteln muss; seinen Fuhrpark und die Fahrzeugflotte immer auf dem aktuellen Stand halten muss; eine Vielzahl von Instandhaltungsverträgen, wie Gebäudereinigung, Heizungsanlagen, Pflege von Außenanlagen, Wäge- und Verladeeinrichtungen managen muss – hier spielt vor allem die Übersichtlichkeit eine große Rolle; anfällige Wartungen effizient organisieren und dokumentieren können muss; eine Möglichkeit benötigt, bestehende Wartungsverträge hinsichtlich Leistungen, Kosten, Laufzeiten und Kündigungsfristen strukturiert nachverfolgen zu können.

Funktionen und Vorteile des Systems

Das eingesetzte Wartungsmodul erfüllt all diese Punkte: Einmal angelegte Wartungen, Instandhaltungen, Überwachungspflichten und Analysen kann der Anwender über das Standort-Cockpit jederzeit einsehen und auf Fälligkeit hin überprüfen. Dabei enthält jede angelegte Wartung Freitext-, Foto- und Dokumentationsfunktionen. Zugehörige Wartungsverträge, Prüfberichte und Arbeitsnachweise kann der Bediener in die Cloud hochladen, genauso wie die jeweils relevanten Rechts- und Genehmigungsgrundlagen. Optional kann der Anwender das System mit zeitlichem Vorlauf an alle Beteiligten automatische Erinnerungs-E-Mails senden lassen, die auf die Fälligkeit einer Wartung hinweisen. Ebenfalls kann der Bediener einen Kündigungsalarm aktivieren, was sich vor allem bei langjährigen Wartungsverträgen anbietet. Schließlich gibt eine Wartungsvertrags-Übersicht Auskunft über Laufzeiten, Kostenpauschalen und Regelmäßigkeit. All diese Informationen kann der Betreiber auch problemlos über ein Smartphone mit gängigem Betriebssystem (I-OS, Android) abrufen.

Chemietechnik

Welche Anforderungen muss ISO für nachhaltiges Bauen erfüllen

Nachhaltiges Bauen hat sich als wesentliches Instrument in der Baubranche etabliert. Fast jeder Neubau muss Nachweise zum Nachhaltigen Bauen liefern, das beeinflusst auch Isoliergläser. Bestätigt werden „nachhaltige“ Gebäude mit Gebäudezertifizierungssystemen. Auch für immer mehr Bestandsgebäude wird eine Zertifizierung durchgeführt. Was das für Isolierglasanbieter bedeutet, erläutert Patrick Wortner von PeoplePlanetProfit.

_ Weltweit existieren über 100 verschiedene Gebäudezertifizierungssysteme. Diese sind oft landesspezifisch und berücksichtigen regionale Gegebenheiten sowie Normen/Standards, Klima, das Baurecht und sonstige Vorgaben. Dabei können sie teils sehr stark variieren. In den vergangenen Jahren haben sich international vor allem zwei Systeme durchgesetzt. Zum einen ist dies das Building Research…

Digitalisierte Cloud -basierte Wartung So lässt sich bei der Wartung viel Geld und Zeit sparen

Wartung und Instandhaltung gehören zu den Kernaufgaben eines jeden Verarbeitungsbetriebs. Angefangen von den Produktionsanlagen schließt dies Hebegeräte, Kräne und die allgemeine Prüfung elektrischer Anlagen mit ein und reicht bis hin zu Heizung, Feuerlöschern und Leitern. Lesen Sie, wie sich die Organisation solcher Wartungsarbeiten vereinfachen lässt.

_ Die angesprochenen Anlagen, Geräte und Hilfsmittel müssen regelmäßigen Wartungen unterzogen werden. Oftmals sind die Wartungsintervalle unterschiedlich, die Zuständigkeiten unklar und die Dokumentation mangelhaft. Außerdem bestehen häufig Wartungsverträge mit verschiedenen Firmen und Dienstleistern, deren Laufzeiten und Konditionen oft nicht eindeutig definiert sind…

Wartung und Instandhaltung – Digitalisiertes System

Wartung und Instandhaltung gehören zu den Kernaufgaben jedes Betriebes – selbstverständlich auch bei Aluminium-Verarbeitern. Das cloudbasierte System LeanMaintenance unterstützt ein sicheres und effizientes Wartungs- und Instandhaltungsmanagement.

Angefangen von Heizungsanlagen und Feuerlöschern über Leitern, Kräne und die allgemeine Prüfung elektrischer Anlagen bis hin zu Produktionsanlagen – alle diese Komponenten müssen regelmäßig gewartet und im Bedarfsfall repariert oder ersetzt werden.

Oftmals sind die Wartungsintervalle unterschiedlich, die Zuständigkeiten unklar und die Dokumentation mangelhaft. Außerdem bestehen Wartungsverträge mit verschiedenen Firmen und Dienstleistern, deren Laufzeiten und Konditionen oft nicht eindeutig definiert sind. Hierbei einen Überblick zu behalten, stellt sich als schwierig heraus. Spätestens bei wiederkehrenden und behördlich angeordneten außerordentlichen Prüfungen ist ein zuverlässiges Wartungs- und Instandhaltungsmanagement unverzichtbar.

Die Digitalisierung hält mittlerweile in jeder Branche Einzug und bietet eine ideale Möglichkeit, Wartungsverträge effizient zu managen. Über sogenannte Cloud-Anwendungen – Systeme und Software, auf die weltweit zugegriffen werden kann und die nicht installiert werden müssen – können Wartungstechniker ihre Daten auf allen gängigen Endgeräten einsehen und automatisiert verwalten.

Bei den cloudbasierten Systemen liegen die Daten im weltweiten Netz. Daher ist es besonders wichtig, auf Datensicherheit zu achten.

 

Praxisbeispiel

Die Tyczka Air Austria GmbH setzt zur Wartung ihrer Luftzerlegungsanlage, ihres Fuhrparks und ihres Facilitymanagements auf ein smartes und zuverlässiges System von PeoplePlanetProfit – das Wartungsmodul LeanMaintenance. Bei Tyczka liegen die Herausforderungen darin, dass komplexe Maschinen- und Anlagenteile sowie sensible Prozess- und Produktanalytik streng nach Vorgaben des Herstellers gewartet werden müssen;

  • wiederkehrende Überwachungsberichte und Untersuchungen pünktlich übermittelt werden müssen;
  • der Fuhrpark und die Fahrzeugflotte immer auf dem aktuellen Stand sind;
  • eine Vielzahl von Instandhaltungsverträgen wie Gebäudereinigung, Heizungsanlagen, Pflege von Außenanlagen, Wäge- und Verladeeinrichtungen übersichtlich zu handhaben sind;
  • allfällige Wartungen optimal organisiert und dokumentiert werden;
  • bestehende Wartungsverträge strukturiert nachverfolgt werden können.

 

Systemvorteile

Das Wartungsmodul LeanMaintenance als digitales System bietet Tyczka Air Austria folgende Funktionen und Vorteile:

  • Anlegen von Wartungen, Instandhaltungen, Überwachungspflichten und Analysen;
  • Standort-Cockpit – Einsicht von Fälligkeit anstehender Wartungen und Überprüfungen oder Wartungsvertragsübersicht mit Laufzeiten, Kostenpauschalen, Regelmäßigkeit etc.;
  • Freitext-, Foto- und Dokumentationsfunktion für jede angelegte Wartung;
  • Anlegen von internen Verantwortlichen und externen Wartungsnehmern (Fremdfirmen) bei den jeweiligen Wartungen;
  • Upload von zugehörigen Wartungsverträgen, Prüfberichten und Arbeitsnachweisen;
  • Hinterlegung von Rechts- oder Genehmigungsgrundlagen für die jeweilige Wartung;
  • optional die rechtzeitige und automatische Versendung einer Erinnerungs-E-Mail vor Fälligkeit der nächsten Wartung an die Beteiligten;
  • Kündigungsalarm bei allen langjährigen Wartungsverträgen entsprechend der Laufzeit;
  • Verwendung und Visualisierung mit gängigen Smartphones (iOS, Android).

 

Fazit

Unterlassene Wartungen und Überprüfungen können bei anspruchsvollen Prozessbedingungen nicht nur teuer, sondern auch gefährlich werden. Die Verletzung von Betriebspflichten und Auflagen kann schnell zu Ordnungswidrigkeiten und stärkeren Kontrollen führen.

Das System LeanMaintenance ermöglicht es im hier beschriebenen Beispiel von Tyczka Air Austria, Dutzende Wartungs- und Instandhaltungsverträge sowie zahlreiche behördliche Berichtspflichten zu organisieren. Zudem wird durch konsequente und regelmäßige Wartung von Anlagen und Maschinen nach jeweiliger Vorgabe des Herstellers eine lange Lebenszeit garantiert. Das spart am Ende Geld.

Aluminiumkurier

Energieaudit durchgeführt – und jetzt?

Das Energiedienstleistungsgesetz bedeutet weitere Anforderungen für Unternehmen.

Mit der Verabschiedung des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) im April letzten Jahres mussten alle Unternehmen ab einer Größe von 250 Mitarbeitern beziehungsweise mit einem Umsatz von über 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro ein Energieaudit nach DIN EN 16247 spätestens bis zum 5. Dezember 2015 erfolgreich abschließen. Mittlerweile haben die Betriebe ein implementiertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001, EMAS oder ein Energieaudit nach DIN EN 16247 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nachzuweisen.

„Gerade für kleinere Unternehmen stellt ein Energieaudit nach DIN EN 16247 die bessere Alternative dar, da dieses System nicht jährlich, sondern nur alle vier Jahre auditiert werden muss. Das spart Zeit und Geld“, sagt Patrick Wortner, Geschäftsführer von PeoplePlanetProfit.

Unternehmen, die 2015 bereits ein Audit durchgeführt haben, müssen dieses erst 2019 wiederholen. Die Periode von vier Jahren ist lang. Vor allem, wenn in der Zwischenzeit keine energierelevanten Daten erhoben werden. Dies ist zumeist mit großem Aufwand verbunden. Denn gemäß BAFA-Vorgaben müssen 90 Prozent aller energierelevanten Verbraucher im Unternehmen erfasst werden – von der EDV über Beleuchtungsmittel bis hin zu Produktions- und Fertigungsanlagen.

„Eine exakte und einfache Datenerfassung lässt sich vor allem durch Energiemessgeräte, sogenannte „Smart Meter“, und entsprechende Softwaresysteme realisieren“, erläutert Wortner. Die Bundesregierung, die an einem Gesetz mit Forderungen zur Nutzung von Smart Metern arbeitet, sieht hier ebenfalls großes Potenzial. „Somit ist es wichtig, dass sich auch nicht energieintensive Unternehmen aufgrund der immer strenger werdenden Anforderungen mit dem Thema Energie auseinander setzen“, betont Wortner. „Schließlich sollen mit dem EDL-G und den Energieaudits Optimierungsansätze gefunden werden, die in ökologisch und ökonomisch sinnvollen Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs resultieren.“

Europeanmediapartner

Schüco sieht energieeffiziente Fassadensysteme als Wachstumsfeld der Zukunft

Bielefeld. Gerade in Asien sieht die Schüco International KG angesichts der dramatischen Luftverschmutzung, etwa in chinesischen Großstädten, beste Marktchancen für energiesparende Fenster- und Fassadensysteme. Der Klimaschutz entwickelt sich für das Unternehmen zum handfesten Geschäftsmodell.

„China wird in die Sanierung von Gebäuden investieren müssen und wir werden dabei als Premiumlieferant mitmischen. Wir sind schon vor Ort“, zeigt sich Andreas Engelhardt, geschäftsführender Gesellschafter von Schüco, überzeugt. Parallel zur Weltklimakonferenz in Paris veranstaltete das Unternehmen gestern seinen eigenen Klimatag am Stammsitz an der Karolinenstraße. Mit der Veranstaltung sollten die Mitarbeiter für die Bedeutung des Klimaschutzes sensibilisiert werden.

Bei der Verringerung des CO2-Ausstoßes spiele die Energieeffizienz von Gebäuden eine maßgebliche Rolle. Denn 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs würden für die Erwärmung oder Kühlung von Gebäuden aufgewandt, das Sparpotenzial sei enorm „und wir können es beeinflussen. Wir wollen Investoren davon überzeugen, dass nachhaltige Gebäude attraktiver und wertbeständiger sind“, so Engelhardt.
Schüco könne als weltweit einziger Anbieter zertifizierte Komplettlösungen für Gebäudehüllen realisieren. Es gehe nicht um Spezialprodukte, sondern um serienweise hergestellte Türen, Fenster und Fassadensysteme.

Bei Neubauten oder Sanierungen effiziente Systeme einzusetzen, werde gerade in Industrieländern an Bedeutung gewinnen. Von diesem Kuchen will sich Schüco eine Scheibe abschneiden. „Energieeffiziente Systeme werden einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung und für das Wachstum von Schüco leisten“, sagt Unternehmenssprecher Thomas Lauritzen.

„Genauso wichtig wie Fenster und Fassaden sind Steuerungen der Gebäudetechnik. Wir investieren Millionen in die Entwicklung von Soft- und Hardware beispielsweise für Heizungen oder Belüftungsanlagen“, sagt Engelhardt. Doch nicht überall ließe sich eine komplette Automatisierung am Markt durchsetzen: „In Deutschland wollen die Menschen Fenster mit Griff, um sie aufzumachen, auch wenn das gar nicht nötig ist.“

Während des Klimatages erhielt das Unternehmen vom TÜV-Nord erneut das Carbon-Footprint-Zertifikat des TV Nord Cert. Es bescheinigt, dass Schüco seinen CO2-Ausstoß kontinuierlich senkt – von rund 74.000 Tonnen im Jahr 2011 auf 29.000 Tonnen im letzten Jahr. Dazu hat nicht nur die Schließung von Standorten der Solarsparte beigetragen. Neben moderner Heiztechnik hat das Unternehmen beispielsweise mit den Stadtwerken Bielefeld als Partner bundesweit auf grünen Strom umgestellt. „Der ist nur noch ein Prozent teurer als normaler Strom“, sagt Thomas Lauritzen.
Das mit 4.800 Mitarbeitern in 80 Ländern der Welt aktive Unternehmen bietet Produkte aus Metall und Kunststoff. Gerade Profile aus Aluminium werden in hoher Stückzahl verwendet. Das Leichtmetall sei ökologischer als allgemein angenommen, so Lauritzen. Eine Materialstudie habe ergeben dass es in Bezug auf die Nachhaltigkeit sogar leichte Vorteile gegenüber Holz und Kunststoff habe. „Gebäude sind Rohstofflager der Zukunft. Aluminium ist ein Produkt, dass sich hervorragend wiederverwenden lässt“, sagt Andreas Engelhardt.

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